ST. PETERSBURG

PRACHTVOLLE ZARENPALÄSTE & IHRE GÄRTEN

03.09. - 09.09.2020

Hier werde eine Stadt am Meer, Zu Schutz und Trutz vor Feind und Fehden
Hier hatte die Natur im Sinn, Ein Fenster nach Europa hin
Ich brech’ es in des Reiches Feste; Froh werden alle Flaggen wehn
Auf diesen Fluten nie gesehn, Uns bringend fremdländische Gäste
Alexander Puschkin

Prunkvolle barocke Paläste und breite Boulevards, geschwungene Brücken und glitzernde Kanäle, in
denen sich die goldenen Kuppeln und Türme spiegeln - das ist St. Petersburg, Russlands Fenster zum
Westen. Die auf 44 Inseln im Mündungsgebiet der Newa erbaute Stadt war über lange Zeit die Residenz
der Zaren und strahlt noch heute den Glanz dieser Epoche aus. Prachtvolle Parkanlagen mit wertvollem
Baumbestand umgeben die ehemaligen Zaren-Paläste und laden zum Verweilen ein.

Besonderheiten dieser Reise:
- Die Zarenresidenz Peterhof
- Die Kunstschätze der Eremitage
- Der botanische Garten
- Die Parkanlagen von Pawlowsk & des Katharinenpalastes
- Bootsfahrt auf der Newa
- Botanische Begleitung Sabine Rusch

 

03.09.20   Flug nach St. Petersburg

Morgens Flug von Frankfurt nach St. Petersburg. Nach Ihrer Ankunft Begrüßung durch die örtliche
Reiseleitung. Die Fahrt zu Ihrem Hotel vermittelt erste Eindrücke der Stadt. Sie wohnen im Hotel Courtyard by
Marriott auf der Vasilievsky Insel. Genießen Sie am Abend bei einer geruhsamen 2-stündigen Bootsfahrt auf
der Newa den beeindruckenden Blick auf die Silhouette der Stadt. Das Abendessen wird an Bord serviert.

04.09.20   Glanzvolle Zarenmetropole
Eine ganztägige Stadtrundfahrt zeigt Ihnen einige der Sehenswürdigkeiten von St. Petersburg, wie den von
Kirchen, Palästen, Theatern, Kaufhäusern und Cafés gesäumten Newskji-Prospekt sowie die russisch-orthodoxe
Nikolaus-Kathedrale mit den fünf goldenen Kuppeln. Der weitläufige Senatsplatz am Ufer der Newa wird
geschmückt vom Denkmal Peters des Großen, dem Ehernen Reiter. Berühmt wurde das Denkmal durch das
gleichnamige Gedicht von Alexander Puschkin. Die prächtigste aller Kirchen ist die Isaak-Kathedrale, die zu den
größten sakralen Kuppelbauten der Welt zählt. Gekrönt wird sie von der Goldkuppel, deren Durchmesser 26 m
beträgt. Einen Kontrast zu den klassizistischen und barocken Gebäuden der Stadt bildet die
Auferstehungskirche mit ihren bunten, verspielten Zwiebeltürmen. Kunstvolle Mosaiken schmücken das Innere
der Kirche. - Lebendig ist die Atmosphäre auf dem Bauernmarkt ‚Kusnetschnyi Rynok’ - eine Mischung aus
europäischem Markt und orientalischem Basar. Lautstark feilscht man um die Ware, die vor dem Kauf probiert
werden darf. Köstlich sind die selbst gemachten Milchprodukte, die verschiedenen Honigsorten, die eingelegten
Gurken und weitere Spezialitäten aus allen Regionen des Landes. - Ein Spaziergang durch den Michajlowski
Garten, der das gleichnamige Schloss umgibt, beendet den Ausflug.

05.09.20   Gärten in St. Petersburg
Am Vormittag steht der Besuch des Botanischen Gartens auf dem Programm. Bereits 1714 ließ Peter der Große
am Ufer des kleinen Flusses Karpovka einen Garten für Kräuter und Heilpflanzen anlegen. Seit 1823 erstreckt
sich hier auf einer Fläche von ca. 23 ha der Botanische Garten mit 12.000 verschiedenen Pflanzen und einer
bedeutenden Iris-Sammlung. Beeindruckend sind die Gewächshäuser, in denen mehr als 3500 tropische und
subtropische Pflanzen gedeihen sowie das Herbarium, weltweit eines der größten.
Die Grundsteinlegung für die auf der Haseninsel gelegene Peter-Paul-Festung am 16.05.1703 gilt als die
Geburtsstunde von St. Petersburg. Das Herzstück der Festung ist die gleichnamige Kathedrale. Der schlanke
vergoldete Glockenturm, der gekrönt wird von der Figur eines fliegenden Engels, ist eines der Wahrzeichen der
Stadt. Das auch im Inneren prunkvoll ausgestattete Gotteshaus beherbergt die Gräber der Zaren der Romanow
Familie.
Der Taurische Garten, ein wunderschöner, weitläufiger Landschaftspark umgibt das Taurische Palais, das
Katharina II für ihren Liebhaber und Berater Grigorij Potemkin errichten ließ. Verantwortlich für den Grundriss
der Gartenanlage war der englische Gartenbaumeister William Gould.

06.09.20   Die Kunstschätze der Eremitage
Eines der berühmtesten Gebäude ist das Winterpalais mit seiner hellgrünen barocken Fassade, den unzähligen
weißen Säulen und vergoldeten Kapitellen. Die leidenschaftliche Kunstsammlerin Katharina die Große fügte
nach dem Bau der Zarenresidenz die kleine und später die große Eremitage für ihre eigenen Sammlungen
hinzu. Als die Zarin 1796 starb, standen auf der Inventarliste bereits 4000 Gemälde. 1855 öffnete Zar Nikolaus
I. die Gemäldegalerie für privilegierte Besucher. Erst 1922 wurden die Sammlung und das Winterpalais für die
breite Öffentlichkeit zugänglich. Heute beherbergen die prächtigen Räume mit der Eremitage eines der größten
Kunstmuseen der Welt. In fünf historischen Palästen und rund 400 Räumen können Sie Kunstwerke von
unschätzbarem Wert bestaunen. - Vom Museum bietet sich ein Blick auf die 'Hängenden Garten' voller Statuen
und Brunnen. Während der Belagerung von St. Petersburg wurde hier Gemüse angebaut.
Nach dem Besuch der Eremitage haben sie Zeit zur freien Verfügung. Auf der Fahrt zum Hotel führt Sie ein
Abstecher zum Sommergarten. Er ist der älteste Park der Stadt und mit seinen schattigen Alleen und
anmutigen Marmorskulpturen noch heute ein Kleinod.

07.09.20   Der Katharinenpalast & Pawlowsk
Überwältigend ist der Anblick von Zarskoje Selo, dem Katharinenpalast. Säulen, vergoldete Balkongitter
und Statuen schmücken die 300 m lange blau-weiße Fassade der jüngsten der ehemaligen Sommerresidenzen.
Die goldene Zimmerflucht fasziniert mit ihrer märchenhaften Pracht. Legenden ranken sich um das
Bernsteinzimmer, das in mühevoller Kleinarbeit neu erschaffen wurde. Zum Verweilen lädt der romantische
Katharinenpark mit seinem alten Baumbestand ein. Ein französischer Barockgarten, angelegt nach strengen
geometrischen Formen mit schnurgeraden Alleen und Blumenbeeten und ein englischer Landschaftsgarten mit
zahlreichen Teichen, Brücken, Lauben und Denkmälern wurden kombiniert. Hier verwirklichte Katharina die
Große ihre eigenen Vorstellungen von Gartengestaltung.
Am Nachmittag erwartet Sie Pawlowsk, die malerische Residenz von Zar Paul I.. Im Gegensatz zu den anderen
prunkvollen Zarenresidenzen steht hier der Park im Vordergrund. Nach dem Vorsatz ‚die Natur als Kunstwerk’
schufen Landschaftsarchitekten auf einem Areal von 600 ha eine scheinbar unberührte Naturlandschaft und
somit einen Landschaftspark, der bis heute als einer der größten Europas gilt. Blumen und Bäume wurden aus
ganz Europa geliefert, so kamen Eichen aus Finnland, Linden aus Lübeck sowie Blumenzwiebeln aus Holland
und England. Maria Feodorowna, die Gattin von Zar Paul I., ließ zahlreiche Pavillons errichten. Einer ihrer
Lieblingsplätze, ein von Rosen umrankter Pavillon, wurde 1998 in seiner ursprünglichen Form wieder
aufgebaut. Heute schmücken 12 Brücken, 18 Pavillons und zahlreiche Skulpturen die Anlage.

08.09.20   Peterhof - Russlands Versailles & Oranienbaum
In 30 Minuten bringt Sie das Tragflächenboot zu dem am Südufer des Finnischen Meerbusens gelegenen
Märchenschloss Peterhof. Auch die Zaren reisten einst mit dem Schiff nach Peterhof, denn vom Meer aus hat
man den wohl schönsten Blick auf die Sommerresidenz, die Peter der Große nach dem Vorbild von Versailles
errichten ließ. Ein 400 m langer Meereskanal führt von der Anlegestelle durch den kunstvoll angelegten
‚Unteren Park’. Beeindruckend sind in der herrlichen Parkanlage die Wasserspiele vor der Schlossfassade mit
ihren unzähligen Fontänen und die über 100 vergoldeten Skulpturen. Als eine der schönsten Brunnenanlagen
weltweit gilt die Große Kaskade. Sie verbindet die Terrasse des Palastes mit dem Unteren Park. Obwohl sie
bereits vor mehr als 250 Jahren entstand, funktioniert sie auch heute noch ohne Pumpen und Stauanlagen,
nur auf Grund der Ausnutzung des Gefälles. Sehenswert ist auch der ‚Obere Park’ mit dem französischen
Garten, dessen Mitte die Neptun-Fontäne beherrscht. - Der Lieblingspalast Peters des Großen war das kleine,
direkt am Meer gelegene Schlösschen Monplaisir, dessen schlichten holländischen Stil er besonders schätzte.
Vor dem Schloss liegt ein kleiner holländischer Garten mit bunten Blumenbeeten und Springbrunnen.
Am Nachmittag Rückfahrt mit dem Bus nach St. Petersburg. Unterwegs Besuch der Gartenanlage von Schloss
Oranienbaum. In der Hafenstadt Lomonossow ließ Fürst Menschikow, ein enger Freund und Vertrauter des
Zaren, Schloss Oranienbaum erbauen. Seinen Namen verdankt es den Orangenbäumen, die Menschikow hier
anpflanzen ließ. Es wurde als einzige der Sommerresidenzen im 2. Weltkrieg nicht von den Deutschen besetzt
und ist somit weitgehend in seinem ursprünglichen Zustand erhalten.
Am Abend geniessen Sie ein Abschiedsessen mit russischen Spezialitäten.

09.09.20   Zur freien Verfügung & Rückflug
Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Am späten Nachmittag Rückflug nach Frankfurt.

 

REISEPREIS: € 1.830               EINZELZIMMERZUSCHLAG: € 430

      - Zuschlag für Zimmer mit Blick auf die Newa € 90.--

EINGESCHLOSSENE LEISTUNGEN
• Lufthansa Linienflug Frankfurt - St. Petersburg - Frankfurt
• Gebühren & Steuern
• 6 Ü/F Hotel Courtyard by Marriott Vasilievsky****
• 2 Mittagessen in regionalen Restaurants
• 2 Abendessen im Hotel
• Abendliche Schifffahrt auf der Newa inkl. Abendessen
• Abschiedsessen in einem russischen Restaurant inkl. Wein & Wodka (je 1 Glas)
(alle Mahlzeiten inkl. Tee, Kaffee, Mineralwasser)
• Ausflüge & Transfers lt. Programm
• Sämtliche Eintrittsgelder
• Gesetzlicher Reisepreis-Sicherungsschein
• Reiseführer (p. Zimmer)
• Deutschsprachige Reiseleitung während der Ausflüge
• Botanische Begleitung Sabine Rusch

NICHT EINGESCHLOSSEN:
• Innerdeutsches Rail & Fly Ticket 2. Kl. nach/ ab Frankfurt ca. € 70
• Innerdeutsche Anschlussflüge sowie Anschlussflüge von Österreich und der Schweiz auf Anfrage
• Reise-Rücktrittversicherung (kann über uns abgeschlossen werden)
• Trinkgelder

Sabine Rusch - nach der Gärtnerausbildung schloss sich das Studium zum Gartenbauingenieur an. 25 Jahre
arbeitete sie im Botanischen Garten der Universität Hamburg. Seit über 15 Jahren begleitet die ehemalige
Technische Leiterin des Botanischen Gartens Hamburg Reisegruppen als botanische Reiseleitung, die sie
mehrmals nach China, Südostasien, Vietnam, Kambodscha, an die Cote d´Azur, auf die Azoren, nach Madeira
sowie auf die Kanalinseln führten. Nach verschiedenen Aufenthalten in Malaysia und anderen Ländern
Südostasiens fasziniert sie besonders die tropische Pflanzenwelt. Sie organisiert und leitet Führungen,
Seminare und Vorträge zu den Themen der Pflanzenwelt.

Ihr Hotel (vorbehaltlich Änderungen)
Courtyard by Marriott St. Petersburg Vasilievsky Hotel **** - Stilvolles Hotel in zentraler Lage am Ufer
der Newa gelegen. Die nächste Metro Station ist ca. 10 Gehminuten entfernt. Das Hotel verfügt über ein
Restaurant, eine Bar/ Lounge und einen Fitnessbereich. Die modernen und komfortablen Zimmer sind
ausgestattet mit Bad/DU/WC, Föhn, Flach-TV und Kaffee- und Teezubereiter.

Wichtige Informationen
Mindestteilnehmerzahl 15 Personen
Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl bis 6 Wochen vor Reisebeginn kann die Reise storniert werden.
Der Kunde erhält die geleistete Anzahlung zurück.
Programmänderungen durch Leistungsträger, Wetterbedingungen oder sonstige Umstände sind vorbehalten
Mobilität: Unser Reiseprogramm beinhaltet Gartenbesuche, Schloss- und Stadtbesichtigungen, die mit einem
normalen Maß an Fitness zu bewältigen sind. Die Reise ist nicht geeignet für Menschen mit eingeschränkter
Mobilität. Sollten Sie in Ihrer Mobilität eingeschränkt sein, sprechen Sie uns bitte an.
Einreise für Staatsbürger der EU und der Schweiz: Sie benötigen einen gültigen Reisepass, das über
das Ausreisedatum hinaus noch 6 Monate gültig sein muß. Seit Oktober 2019 können deutsche Staatsbürger
sowie Staatsbürger der meisten EU-Länder und der Schweiz ein kostenloses Visum für St. Petersburg und das
Leningrader Gebiet zur einmaligen Einreise beantragen. Der Antrag ist online spätestens vier Kalendertage vor
Reiseantritt zu stellen, dabei ist ein Passbild in Form einer digitalen Datei hochzuladen. Die Gültigkeitsdauer
beträgt 30 Tage ab Ausstellungsdatum, innerhalb derer ein maximal achttägiger Kurzaufenthalt möglich ist und
nicht überschritten werden darf. Gerne sind wir Ihnen bei der Beschaffung des Visums behilflich.
Besuch des Katharinenpalastes: Der Katharinenpalast mit dem Bernsteinzimmer ist ein Besuchermagnet
für Gäste aus der ganzen Welt an. Aufgrund dieser großen Nachfrage kann es bei der Innenbesichtigung des
Palastes trotz Bestätigung der Gruppe zu längeren Wartezeiten kommen.

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